Kathrin Blanke

Kunst bedeutet für mich den Ausdruck von Gefühlen und Stimmungen – Grundlage meiner Arbeiten sind Fotografien, die ich digital überarbeite und anschließend mit Tusche und Acrylfarben auf antiquarische Papiere zeichne oder auf Holz male. Je mehr ich mich bei der Entstehung eines Bildes auf ein Gefühl einlasse, um so klarer wird der Ausdruck, den jeder Betrachter in seinem eigenen Kontext wahrnimmt.

Frank Damm

Meine Arbeiten sind immer zusammengesetzt aus mehreren Elementen: Am Anfang steht ein foto-impressionistisch gemaltes Motiv, das ergänzt wird durch Farbflächen, Stempelungen, Collage, Zeichnung etc. Auf diese Weise entsteht – wie bei einem Layout – das Gesamtbild. Musik spielt für mich eine große Rolle und deshalb verweisen die Texte auf Lieder, die für mich die Stimmung eines Bildes wiedergeben.

Claudia Dröge

Inhalte meiner Arbeiten

Ich thematisiere eine Form der visuellen Gestaltung, die in unserem Alltag mit uns kommuniziert. Mein Arbeitsmaterial fällt mir so zusagen durch die Verwitterung direkt vor meine Füße. An den Plakattafeln und Säulen hängt die Werbung wie Papierlocken herunter und werden so zur Vorlage meiner Malerei und Papierarbeiten. Ich zeige Abrisselemente die ich Schicht für Schicht neu zusammen setze und so den Kontext in eine neue Richtung lenke. Die Schichtungen der Abrisskanten rufen ein tiefenräumliches Empfinden hervor und bieten versteckte Hinweise von Zeit und Ort. Teile von Plakatabrissen werden mit Ihren farbigen und typografischen Elementen so gemalt oder auf Papier arrangiert, als haben sie sich von selbst so ergeben. Doch sie sind von mir aus dem Prozess heraus entstanden.
Ein weiterer Teil meiner Arbeit sind die Drahtzeichnungen. Figurative Darstellung aus blau geglühtem Draht, mit den Händen geformt und bewusst reduziert. Durch Beeinflussung von Licht und Schatten entsteht eine bizarre und transparente Dichte.

Thomas Dröge

Grundgedanke

Der Schaffensweg ist multidisziplinär angelegt und umfasst die breite Spielwiese von Medien, angefangen von Malerei, Zeichnung und Digitalisierung bis hin zu Objekten. Rastlos und immer auf der Suche. Ich nehme Alltagsgegenstände, Symbole und Situationen aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus und erzeuge dabei beim Betrachter Befremdung und Neugierde. Das schnelle Bild in verschiedensten Umsetzungen. Nicht einem Schema folgend, immer wieder Neues entdecken und forschend ausprobieren. Die Gedanken werden mit einer fixen Grundidee begonnen und verändern sich dann im Laufe des Prozesses zu einem Ergebnis.

Nicole Kötter

Meine Arbeiten könnten als Motiv-Collagen bezeichnet werden und lassen sich eher über den Entstehungsprozess erschließen als über die Absicht, ein bestimmtes Motiv abzubilden. Sie entstehen – wie es mein ehemaliger Professor Hermann Spaan beschreibt – „aus dem Gefühl, Kompositionen entwickeln sich, gefolgt von selbstkritischen Überarbeitungen, bei denen Elemente, Flächen und Linien, farbliche Kontraste spannungsreich in Beziehung gesetzt werden. Der Zufall ist willkommen, nicht die Beliebigkeit.“ 

Bodo Nolte

„Bilder finde ich gut.“

Claudia Wenzler

„Seit ich mich erinnern kann, übt die Natur eine Faszination auf mich aus. Diese unerschöpfliche Kraft, selbst der kleinsten Dinge, bergen Schönheit, Ordnung, Struktur und Geheimnisse.

Ob Wurzel, Samen, angeschwemmte Hölzer, Muscheln, vertrocknete Äste oder tote Libellen, alles, was mir interessant erscheint sammle ich. Sei es im Wald, auf der Straße oder am Meer. Diese Fundstücke werden im Atelier verarbeitet, wobei ich sie teilweise versuche „nur“ einzufangen oder meiner Phantasie freien Lauf lasse und in andere Naturen verwandle. Spannend ist vor allem der Struktur und dem Aufbau der Dinge auf die Spur zu kommen.

Grundlage aller Arbeiten ist die Zeichnung. Teilweise arbeite ich mit Bleistift auf Papier, mit Ölkreide auf Holz oder Acrylfarbe auf Pappe, teilweise auch in Mischtechnik auf unterschiedliche Bildträger.

Die Naturen entwicklen während des Arbeitsprozesses häufig eine Eigendynamik. Es passiert beim künstlerischen Schaffen so etwas wie eine Verselbstständigung des Gesehenen auf der Bildfläche, wobei die Komplexität des Darzustellenden manchmal fast nicht zu stoppen ist. Bei jeder Arbeit geht es, wie in der Natur, um Werden und Vergehen. So ist das Entstehen und Entwickeln eines Bildes vergleichbar mit der Komplexität des Lebens an sich. Wachstum und Wandlung, das sind die Geheimnisse des Lebens und darauf möchte ich mich immer wieder einlassen.“